Die Expectancy Violation Theory (Burgoon, 1978) beschreibt, wie Menschen auf Verletzungen ihrer Erwartungen reagieren.

Arten von Erwartungen: 1. Präinteraktionale Erwartungen: Basierend auf kulturellen Normen, Stereotypen 2. Interaktionale Erwartungen: Entwickelt während der Interaktion 3. Situationale Erwartungen: Basierend auf Kontext

Der Bewertungsprozess: Expectancy Verletzung löst aus: Aufmerksamkeitssteigerung, Interpretation (positiv/negativ?), Evaluation.

Für den Pratfall-Effekt: Bei einem hochkompetenten Menschen erwarten wir Perfektion. Das Missgeschick verletzt diese Erwartung – aber auf positive Weise. Wir sind angenehm überrascht: "Er ist menschlicher als erwartet.

Burgoon, J. K. (1978). A Communication Model of Personal Space Violations: Explication and an Initial Test. Human Communication Research, 4(2), 129-142