Processing Fluency (Reber, Winkielman & Schwarz, 1998) beschreibt, wie leicht verarbeitbare Reize positiver evaluiert werden.

Der Mechanismus: Fluente Verarbeitung (leicht, schnell, glatt) wird positiv experienced, disfluent (schwierig, langsam, holprig) negativ.

Fluency-Quellen: - Perceptual Fluency: Visuelle Klarheit, Kontrast - Conceptual Fluency: Leichtverständliche Konzepte - Linguistic Fluency: Leicht lesbare Texte - Recency/Primacy: Wiederholte oder primäre Reize

Fluency → Liking: Fluency wird oft als "Ich mag das" (positive evaluation)而非"Ich verstehe das" (cognitive ease) interpretiert.

Für UX: - Clean Design, clear Typography - Familiar Patterns (keine Neuerungen ohne Grund) - Progressive Disclosure (Komplexität reduzieren) - Consistent Layout