Selektive Aufmerksamkeit beschreibt die Fähigkeit, fokussiert auf relevante Reize zu reagieren und irrelevante zu ignorieren (Cherry, 1953).
Cocktail Party Effect: Menschen können fokussiert auf ein Gespräch in lauter Umgebung achten – relevanter Reiz wird herausgefiltert.
Filter-Modelle: - Broadbent (1958): Frühe Selektion vor bewusster Verarbeitung - Treisman (1960): Abgeschwächte Verarbeitung nicht-beachteter Kanäle - Deutsch & Deutsch (1963): Alles wird verarbeitet, aber Bewusstes wird gespeichert
Inattentional Blindness: Wenn Aufmerksamkeit fokussiert ist, werden saliente Reize oft komplett übersehen.
Für UX: - Visual Hierarchy: Fokus auf primäre Elemente - Cognitive Load minimieren - Progressive Disclosure